Drucken

Ameisen

Ameisen

Schädlinge: Ameisen sind staatenbildende Insekten und leben in volkreichen Nestern, die im Holz, Mauerwerk, im Freien unter Steinen, in Baumstrünken usw. angelegt werden. Die vermehrungsfähigen Weibchen (Königinnen), Männchen und die Brut bleiben im Nest, während die normalerweise fortpflanzungsunfähigen „Arbeiterinnen” auf Nahrungssuche gehen und die Nestinsassen versorgen. Man hat daher bei der Bekämpfung zu trachten, nicht nur die an den Nahrungsmitteln auftretenden Arbeiterinnen, sondern auch die Brut und die Geschlechtstiere zu vernichten.

Die Schwarze Rasenameise nistet meist im Freien und dringt durch Mauerritzen unter den Fensterstöcken usw. in die Wohnungen ein. Sie ist zumeist etwas größer als die vorgenannte Art (2,5—3 mm) und braun bis dunkelbraun. Sie hat ihre Nester zumeist an sandigen, sonnigen Stellen im Garten, Wegrändern und unter Steinen. Häufig kommt es zu einem Erdauswurf. Die Rotrückige Hausameise  nistet sehr oft direkt in den Häusern, in Kellern usw., kann aber auch ausschließlich im Freien leben. Die Roßameise auch Riesenameise genannt — erreicht eine Größe von 6 bis 14 mm. Sie ist in der Mitte rotbraun, Kopf und Hinterleib sind schwarz gefärbt. Sie wird in Häusern mitunter dadurch schädlich, daß sie ihr Nest in Türstöcken, im Fachwerk, im Dachgebälk angelegt und dadurch zum Holzzerstörer wird.

Auftreten: An allen möglichen Nahrungsmitteln, insbesondere in Süß-und Fleischwaren; in Wohnungen, Lagerhäusern, Lebensmittelgeschäften usw.